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  • Platz zwei für deutsche Reiter im Nationenpreis von Aachen

    Weltmeisterin Simone Blum mit Alice, Christian Ahlmann mit Clintrexo, Daniel Deußer mit Calisto Blue und Marcus Ehning mit Funky Fred hatten das Podest nach einem etwas missglückten ersten Umlauf fast schon aus den Augen verloren, ehe sie im zweiten Umlauf das Feld von hinten aufrollten.

    "Ich denke, wir können hoch erhobenen Hauptes auf das Springen zurückblicken", sagte Bundestrainer Otto Becker im WDR: "Das Glück war nicht ganz auf unserer Seite. Am Ende waren die Schweden besser, wir können mit dem zweiten Platz zufrieden sein."

    Fehlerfrei blieb in beiden Umläufen nur Weltmeisterin Simone Blum mit ihrer außergewöhnlichen Fuchsstute Alice. Daniel Deußer kassierte im ersten Umlauf einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung, Marcus Ehning und Christian Ahlmann rissen jeweils das letzte Hindernis. 

    "Man sieht, wie knapp es ist und wie weh ein Fehler, auch so ein Zeitfehler, tut", hatte Becker zur Halbzeit gesagt. Im zweiten Umlauf ritten Blum, Ahlmann und Deußer null, Ehning musste gar nicht mehr in den Parcours. 

    Die Entscheidung fiel, als Schwedens Europameister Peder Fredricson mit Christian K fehlerlos blieb und Deutschland mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei verwies.

    Platz zwei für deutsche Reiter im Nationenpreis von Aachen

    Derweil steuert die deutsche Dressur-Equipe einem ungefährdeten Sieg im Nationenpreis entgegen. In der Besetzung Helen Langehanenberg mit Damsey, Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera, Dorothee Schneider mit Showtime und Isabell Werth mit Bella Rose gewannen die Gastgeber vor Dänemark und den USA den Grand Prix und setzten sich vor dem abschließenden Grand Prix Special am Samstag an die Spitze der Nationenwertung.

    In der Einzelwertung kassierte Isabell Werth nicht weniger als 26-mal die Höchstnote 10 und gewann deutlich mit 82,783 Prozent an die Spitze vor ihrer Teamkollegin Dorothee Schneider und der dreimaligen Olympiasiegerin Charlotte Dujardin (Großbritannien) mit Erlentanz. "Das war dicht an der Perfektion", sagte Werth später: "Ich weiß nicht, ob das besser geht."

    Nur Zuschauer war am Donnerstag Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger. Der EM-Zweite von 2017 war wegen plötzlich aufgetretener Kolik-Symptome seines Wallachs Cosmo von den deutschen Meisterschaften im Juni in Balve abgereist und deshalb nicht für den Aachener Nationenpreis nominiert worden. Am Mittwoch hielt sich Rothenberger in Aachen in der "kleinen" Tour schadlos, mit Cosmo gewann er den Grand Prix vor Werth mit Emilio.

    Rothenberger kämpft in Aachen um einen Platz im Kader für die Europameisterschaften Ende August in Rotterdam. Und seine Aussichten stehen möglicherweise gar nicht so schlecht, denn im Grand Prix des Nationenpreises lieferte Langehanenberg das schlechteste Ergebnis der deutschen Equipe ab. Ihr ungestümer Hengst Damsey "hatte überhaupt keine Arbeitseinstellung", sagte Theodorescu: "Er hat sie total hängen lassen, das ist ein ganz blödes Gefühl, wenn man da oben drauf sitzt und nichts machen kann."

     



  • Wilde Derbies, viel Tradition: Die 3. Liga legt los

    Die beste 3. Liga aller Zeiten zum Durchklicken:

    Am Freitag (19 Uhr) geht es wieder los. Selten zuvor war die 3. Liga so spannend wie in der neuen Saison. 

    Es gibt viele Traditionsklubs wie den 1. FC Kaiserslautern, der mit einem Investor im Rücken mit neuem Selbstbewusstsein starten will, den MSV Duisburg, der nach dem bitteren Abstieg sofort wieder zurück in die 2. Liga will und Waldhof Mannheim, das nach 16 Jahren Amateurfußball mit einer unbändigen Euphorie in das Abenteuer 3. Liga startet.

    Der FC Ingolstadt (mit dem neuen Trainer Jeff Saibene), der vor drei Jahren noch in der Bundesliga spielte, gehört zum Kreis der Topfavoriten auf den Aufstieg. Aber auch der andere Absteiger Eintracht Braunschweig, der mit Christian Flüthmann ebenfalls einen neuen Coach haben.   

    SPORT1 zeigt, was los ist in den 20 Vereinen. Und stellt fest: So fesselnd war es tatsächlich selten zuvor.  



  • Linkes Ding mit Arp - was plant Kovac?

    An diesen Anblick müssen sich die Fans des FC Bayern wohl erst noch gewöhnen.

    Nach zwölf Jahren im Trikot der Münchner wirbelt fortan nicht mehr Franck Ribéry auf der linken Außenbahn, sondern auch Jann-Fiete Arp.

    So geschehen erstmals zum Auftakt des International Champions Cup (LIVE im TV auf SPORT1) gegen den FC Arsenal (1:2) in Los Angeles.

    So viel sei vorweggenommen: Arp feierte bei seinen ersten 45 Minuten im Bayern-Dress, auf ungewohnter Position, einen soliden Einstand.

    Arp nach Bayern-Debüt: "Wirkt alles sehr groß"

    "Das erste Mal mit meinen Mitspielern auf dem Platz zu stehen und dazu auch noch gegen so eine Mannschaft, wirkt schon alles sehr groß. Mit dem Anpfiff war aber sämtliche Aufregung verflogen. Es hat sich super angefühlt und richtig Spaß gemacht. Ich freue mich auf mehr", sagte Arp anschließend mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

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    Der 19 Jahre alte Neuzugang des Hamburger SV wurde von Kovac, nach guten Trainingseindrücken, direkt in das kalte Wasser geworfen. Seine Paradedisziplin ist eigentlich die Sturmspitze. Aufgrund seiner Schnelligkeit und seinem Fintenreichtum, traute Kovac dem Rechtsfuß die linke Außenbahn aber zu.   

    Besondere Ansagen gab der Trainer seinem Neuzugang aber im Vorfeld nicht mit. "Er weiß, dass es für einen jungen Spieler manchmal auch wichtiger ist, nicht nochmal was gesagt zu bekommen, sondern einfach losgelassen zu werden", verriet Arp. "Die Jungs" hätte ihm aber auf dem Platz viel geholfen, "vor allem David Alaba hinter mir".

    Arp als Dauerlösung auf dem linken Flügel?

    Kovacs linkes Ding mit Arp: Macht der Bayern-Trainer aus der Not eine Tugend? Bekanntermaßen will sich der Rekordmeister noch auf der Außenbahn verstärken – am besten hochkarätig. Noch kann mit keinem der gehandelten Spieler allerdings Vollzug gemeldet werden.

    Arp daher dauerhaft auf links – ist das vorstellbar? "Ich finde es in Ordnung und fühle mich da nicht unwohl. Dadurch, dass ich nicht der großgewachsene Frontstürmer bin, passt es für mich ganz gut, über Außen zu kommen. Ich habe jetzt nicht so viele offensive Akzente gesetzt, aber ich fühle mich auf der Position nicht unwohl", bilanzierte der Blondschopf erfrischend ehrlich.

    Tatsächlich hatte Arp nicht die großen Aktionen gegen die Londoner. Dafür ließ er das ein oder mal sein Können in engsten Räumen aufblitzen, verschaffte sich mit einer Finte, wie man sie sonst nur von Mitspieler Thiago sieht, Platz und forcierte dadurch das schnelle Spiel in die Spitze. Einzig beim letzten Pass gab es noch Defizite, was allerdings der noch fehlenden Abstimmung geschuldet sein dürfte.

    Müller lobt Arp

    Arp jedenfalls macht dieser Tage auf der USA-Reise einen erfrischenden Eindruck. Klar im Kopf, gut am Ball. Er wirkt, als wisse er um seine Rolle in München.

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    "Er ist körperlich gut drauf, wie man das von einem jungen Spieler auch erwarten kann. Dass er grundsätzlich gute Anlagen hat, ist klar. Nach einer Woche mit ihm im Training ist es aber schwierig, etwas zu sagen. Aber er hat seine Sache ganz ordentlich gemacht", beschreibt Thomas Müller im Gespräch mit SPORT1 seinen ersten Arp-Eindruck nach der Niederlage gegen die Gunners.

    Arp weiß, dass von ihm in München noch keine Wunderdinge erwartet werden. Vielmehr bekommt er Raum und Zeit, um sich zu entwickeln. Notfalls wird er Spielpraxis bei der U23 in der 3. Liga sammeln. Vor allem aber Erfahrung bei allen Einsätzen im Profi-Kader – egal ob im Training oder Testspiel.

    Der lange Schatten von Ribéry

    Deutlich wurde indes, dass Arp nicht entgangen ist, welche Schatten Ribéry nach seinem Abgang aus München wirft.

    "Wenn man beim FC Bayern ist, fällt der Name Ribéry einfach oft. Dadurch, was er hier die letzten Jahre geprägt hat, wird das auch die nächsten Jahre so bleiben", sagte Arp.

    Von Vergleichen mit der französischen Vereins-Ikone will er aber nichts wissen. Bodenständig und mit verschränkten Armen auf dem Rücken sagte er: "Franck Ribéry hat noch zu große Fußstapfen. Ich mache lieber den Fiete Arp."



  • Tour de France: Der Stand in den Wertungen

    Die Wertungen im Überblick (Stand: 12. Etappe)

    Gesamtwertung (Gelbes Trikot)

    1. Julien Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) 52:26:09 Stunden
    2. Geraint Thomas (Team Ineos) + 1:12 Minuten
    3. Egan Arley Bernal Gomez (Team Ineos) + 1:16 Minuten
    4. Steven Kruijswijk (Team Jumbo - Visma) + 1:27 Minuten
    5. Emanuel Buchmann (Bora - Hansgrohe) + 1:45 Minuten
    6. Enric Mas Nicolau (Deceuninck - Quick-Step) + 1:46 Minuten
    7. Adam Yates (Mitchelton - Scott) + 1:47 Minuten
    8. Nairo Quintana (Moviestar Team) + 2:04 Minuten
    9. Daniel Martin (UAE Team Emirates) + 2:09 Minuten 
    10. Thibaut Pinot (Groupama - FDJ) + 2:33 Minuten

    Sprintwertung (Grünes Trikot)

    1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) 277 Punkte
    2. Sonny Colbrelli (Bahrein - Merida) 191
    3. Elia Viviani (Deceuninck - Quick Step) 184
    4. Michael Matthews (Team Sunweb) 167
    5. Caleb Ewan (Lotto Soudal) 148
    6. Jasper Struyven (Trek - Segafredo) 132
    7. Matteo Trentin (Mitchelton - Scott) 118
    8. Greg Van Avermaet (CCC Team) 101
    9. Dylan Groenewegen (Team Jumbo - Visma) 96
    10. Julien Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) 75

    Bergwertung (Gepunktetes Trikot)

    1. Tim Wellens (Lotto Soudal) 54 Punkte
    2. Thomas de Gendt (Lotto Soudal) 37
    3. Giulio Ciccone (Trek - Segafredo) 30
    4. Xandro Meurisse (Wanty-Gobert Cycling Team) 27
    5. Natnael Berhane (Cofidis, Solutions Credit) 20

    Bester Jungfahrer (Weißes Trikot)

    1. Egan Arley Bernal Gomez (Team Ineos) 52:27:25 Stunden
    2. Enric Mas Nicolau (Deceuninck - Quick-Step) + 30 Sekunden
    3. David Gaudu (Groupama-FDJ) + 3:16 Minuten
    4. Giulio Ciccone (Trek - Segafredo) + 13:19 Minuten
    5. Gregor Mühlberger (Bora-Hansgrohe) + 23:59 Minuten

    Teamwertung

    1. Trek - Segafredo 157:27:18 Stunden
    2. AG2R La Mondiale + 9:19 Minuten
    3. Moviestar Team + 10:22 Minuten



  • Bester deutscher Innenverteidiger? Klopp mit klarer Meinung

    Jürgen Klopp und Mats Hummels erlebten mit die erfolgreichste Zeit gemeinsam beim BVB. 

    Zwischen 2008 und 2015 feierten sie zwei Meisterschaften, einen Double-Gewinn und standen 2013 im Finale der Champions League. So etwas schweißt natürlich zusammen. 

    "Wir sind immer in Kontakt geblieben. Er ist ein natürlicher Führungsspieler, aber natürlich auch nicht jeden Tag pflegeleicht", verrät Klopp.

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    Vor dem Wiedersehen als Gegner am kommenden Samstag (2 Uhr) beim Testspiel auf der USA-Reise in South Benda adelte der Liverpool-Coach seinen ehemaligen Schützling. 

    Klopp adelt Ex-Schützling Hummels: "Bester deutscher Innenverteidiger"

    "Er ist der beste deutsche Innenverteidiger. Ich habe mich über seine Rückkehr nach Dortmund gefreut. Das passt einfach", sagte Klopp. 

    Für Hummels' Abschied 2016 zeigt Klopp Verständnis: "Das ist für mich eine ganz logische Geschichte, dass in einer solch langen Karriere, wie Mats sie dann am Ende gehabt haben wird, er sich mal kurz drei Jahre ausklingt und zu einem Verein geht, wo man ganz offensichtlich auch noch Titel gewinnen kann - und er obendrein noch ursprünglich herkommt."

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    Seit Sommer schnürt der Ex-Nationalspieler wieder die Schuhe für den BVB, der 31,5 Millionen an den FC Bayern überwies. 

    Für Rummenigge ist Süle der Beste 

    Dort hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zuletzt auf einer Pressekonferenz Niklas Süle als "Deutschlands besten Innenverteidiger" betitelt. Neuzugang Lucas Hernandez sei gar der beste in der ganzen Bundesliga. 

    Aussagen, die bei Hummels und dem BVB wohl nicht besondern gut angekommen sein dürften. Anders als die Worte von Klopp.  

    Angst, dass sich der Ex-Coach um Hummels bemüht, müsse man aber nicht haben, da die Reds bereits vier Weltklasse-Innenverteidiger in ihren Reihen hätten.   



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